Day Two ?

Nach einem erfolgreich überstandenen ersten Tag geht die vegan Erfolgsgeschichte fulminant und ganz fleischlos über in den zweiten Tag. Heute habe ich geprüft, ob ich trotz Fleischverzicht im Gym auch noch Gewichte bewegt bekomme. Lest das Ergebnis:

 

Essen

Pre-Workout-Frühstückchen: Banane.

Frühstück: erneut Haferflocken (300g) mit Sojamilch (400ml). Die Kombi hat sich schlicht bewährt und liefert zugleich insbesondere nach dem Training perfekte Nährwerte. Morgen probiere ich mal was neues.

Mittag 1: Quinoa-Salat mit Tomate (200g)

Mittag 2: Reis (100g), Süßkartoffel (400g), Rohkost (Paprika, Gurke – an dieser Stelle Danke an meine Mannschaft: als vermeintlich angehender Temporär-Veganer dürfe ich fortan auch „meine Gurke“ mit zu den Spielen bringen #supportisgiven).

Snacks: Weintrauben (500g)

Abendbrot: Es wird erneut Dinkel-Knäckebrot (8 Stck.) mit Avocado und Tomate geben; dazu dieses Mal aber noch eine Hand voll Wallnüssen – der gesunden Fette und guten Eiweißquelle wegen.

 

Trinken

Wasser (4L) und Saft (0,5L). Ich bin kein Fan von Saft. Wieso dann Saft? Weil Saft gut ist. Bzw. sein soll. Trotz des Fruchtzuckers. Insbesondere bei veganer Ernährung (zumindest solange er gelatine-frei ist). So heißt es, dass durch das Vitamin C im Saft die Eisenaufnahme gefördert wird. Gleiches begünstigen u.a. wohl auch Zitrusfrüchte. Heißt es jedenfalls. Was es nicht alles gibt..

 

Herausforderung Des Tages

Nach meinem Training ereilte mich das Shake-Dilemma: (natürlich nur) mangels ausreichender Vorbereitungseinkäufe resp. -Bestellungen habe ich mich somit dazu entschlossen, gänzlich auf Supplemente jeglicher Form zu verzichten. Auch wenn es viele vegane Proteinshake-Alternativen zu geben scheint, so will ich versuchen, Muskel- und Masseaufbau (3kg in 66 Tagen) rein über eine natürliche Ernährungsweise zu erreichen.

 

Veränderungsbarometer

Stolz auf gestern. Ich warte auf das erste Aha-Erlebnis …

 

Fun Fact

Gestern noch namentlich erwähnt, hier ein kurzer Bericht über ihn: Der stärkste Mann Deutschlands. Witziger Kerl!

 

Behind The Scene

Warum tue ich mir (und euch) das eigentlich an: ich bekenne mich als leidenschaftlicher Hähnchen-Döner-Liebhaber und Magerquark-Fetischist. In letzter Zeit habe ich mich jedoch mehr und mehr mit dem Thema Achtsamkeit auseinandergesetzt. Als bei 500g mittelpreisigem Hähnchenfleisch aus der Tiefkühltruhe vom Discounter gefühlt 1L Wasser in der Pfanne beim Braten rumschwammen, hat sich erstmalig meine Denkhaltung gegenüber meinem Fleischkonsum verändert. Fortan habe ich zumindest mehr auf die Herkunft der Lebensmittel geachtet. Das Thema Haltung, Herstellungsprozess usw. lasse ich hier bewusst außen vor, da diese Hintergründe auch mit am wenigsten zu meinem Sinneswandel/Entschluss beitrugen. Vielmehr ausschlaggebend war die Tatsache, dass meine Schwester sich schon seit einigen Jahren vegan ernährt. Die gemeinsamen Essenszeremonien waren von Spott und Belustigungen geprägt. An dieser Stelle: du hattest es nicht wirklich leicht mit mir – sorry for that! Aber durch ihre angebrachten Aspekte wie „Leistungssteigerung“, „gesünder“ und „wacher und fitter“ shiftete sich mein Mindset, sodass ich den Entschluss gefasst habe, mir nun einmal ein eigenes Bild von dem ganzen veganen Tralala zu machen. Here we go!

 

Learning Of The Day

Eisen gibt‘s nicht nur im Fitnessstudio #saft

 

Day 3/66 incoming ??

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