Day Thirty-Eight ?

Tiefgründiger ist nur der Marianengraben …

Mit einer Selbstverständlichkeit greife ich das vegane Pesto. Dabei stelle ich mir die Frage, ob Pesto überhaupt unvegan sein kann. Was genau heißt eigentlich vegan? Wann ist etwas vegan? Wann nicht? Wieso hat dieser Begriff einen so faden Beigeschmack? Es impliziert letzten Endes doch lediglich nur das Essen bestimmter Lebensmittel. Bzw. invertiert betrachtet: das Nicht-Essen einiger Lebensmittel.

Ich wollte doch eigentlich nur herausfinden, ob ich durch eine vegane Ernährungsweise meine körperliche Konstitution verbessern kann. Dass dies unbestritten der Fall ist, mag an dieser Stelle zweitrangig sein. Vielmehr erschrecke ich mich über den Sinnungswandel hinsichtlich der Denkweise über Nachhaltigkeit, Mensch und Umwelt. Ich bin wohl der letzte Mensch auf diesem Planeten, dem seine Umwelt am Herzen liegt – überspitzt formuliert, damit auch der letzte versteht, dass vegane Ernährung nicht einfach nur gleichzusetzen ist mit „anders Essen“.

Vegan bedeutet Schärfung des Bewusstseins. Es bedeutet, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es bedeutet, sein Verhalten zu hinterfragen. Es bedeutet das gesamte System zu hinterfragen. Es bedeutet jedoch nicht, irgendjemandem etwas vorschreiben zu wollen bzw. müssen. Vegan ist mehr als nur „Kein-Fleisch“. Mehr als nur „bahhh iss mal Fleisch“, mehr als „ohne Eier könnte ich nicht – und Milch ist sowieso ein Muss“. At the end of the day, wie es so schön heißt (auf deutsch: am Ende des Tages.. klingt in englisch nur geiler, deswegen hier vorzugsweise international angehaucht), ist es das Sich-Auseinander-Setzen mit seinen ethischen Grundsätzen und der Achtsamkeit für Ökologie, Ökonomie und Soziales!

In diesem Sinne: Mögen der Freitag mit euch sein. Und möge er – ob nun vegan oder nicht – schmackhaft sein. In jeder Hinsicht!

Weekend Five incoming ??

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