Day Forty-Three ?

Steil auf die 2/3-Marke der 66-Tage-Challenge zugehend wird auch ein Temporär-Veganer mittlerweile auch unter Alkoholeinfluss zu einem Routinier. So konnte mich am vergangenen Wochenende kein Solero-Shot vom Wege abbringen. Auch die Essensdiversifikations- und Vorbereitungsproblematik nimmt fortwährend Form an. Dank Lidl hält die vegane TK-Pizza Einzug in meinem Gefrierfach und auch die Gemüse- und Spinatstäbchen sind ein echter Hochgenuss – auch wenn selbstgemachter Avocado-Hummus  den Vogel abschießt #tierschutzisgiven #dankelaura

Das avisierte Blutbild des Arztes muss jedoch bis auf nach dem Experiment vertagt werden, da sich der Onkel Doktor nicht dazu hat hinreißen lassen, eine Untersuchung dieses unbegründet (=“ohne offensichtliche Mangelerscheinungen“) vorzunehmen. Womit sich die Frage nach meinem werten Befinden auch erübrigt: putzmunter, vital wie ein junger Hüpfer und ausgewogen wie die Justitia-Waage. Noch Fragen..? Gerne weiterhin so zahlreich – echt fantastisch #ausnahmsweisekeineironie

Beinahe traurig stimmt mich doch trotz der regen Anteilnahme an meinem Experiment die Offenheit gegenüber veganem Essen. So konnte sich erneut meine diesmalige Dürüm-Begleitung Julius nicht zum Verzehr der echt wirklich leckeren veganen Variante hinreißen lassen. Und das obwohl ich garantiere, dass man davon nicht stirbt – zumindest fühle ich mich noch immer quick-lebendig. Aber so respektiere ich ebenso den Hähnchen-Döner. Jedoch will ich persönlich nicht (mehr) wissen, wie der Hähnchendönerspieß im Herstellungsprozess in seine Endform gebracht wurde.

Da kann man selber ja mal drüber nachdenken – es macht einen bestimmt zu keinem schlechteren Menschen. Man kann es aber auch einfach lassen und weiterhin respektvoll das Formfleisch zelebrieren. Auch wenn ich mich jetzt doch kurz schmalgradig auf sarkastisch-aufklärerischem Pfad bewegt habe, so bleibt dieser Nebeneffekt bei einer näheren Auseinandersetzung mit den tiefgreifenden Aspekten einer veganen Ernährung wohl nicht aus. So ist zumindest meine Erfahrung.

Day 44 incoming ??

Weekend Five ?

Essen/Trinken

Von veganen Tofu-Grillwürstchen über Ziegenkäse-Burger ohne Ziegenkäse bis hin zu grünen Linsen und veganen Döner hielt das fünfte Wochenende einige Leckereien bereit, die einem den Fleisch-Verzicht sehr leicht erscheinen lassen.

Herausforderung des Tages

Snacks, Zwischenmahlzeiten oder einfach nur mal schnell einen Müsliriegel o.ä. wenn man irgendwo zu besuch ist – weit gefehlt: auch wenn ich die Gefahr laufe, mich in diesem Punkt zu wiederholen, so ist die nahezu einzige Herausforderung weiterhin, die Mahlzeiten zu planen, vorbereitet zu haben und im Idealfall auch dabei zu haben. Sich unterwegs mal eben schnell was Veganes zuzuführen, kristallisiert sich für mich (schwer zu sättigenden Menschen) als die (!) Hürde bei einer veganen Ernährung heraus.

Fun Fact

Bescheuerte Wortspiele über Veganer kann man sich echt Schinken.

Behind the Scene

Ich habe die große Befürchtung gehegt, dass mich die vegane Ernährung in einen finanziellen Ruin stürzen würde. Ich stelle hingegen fest, dass dies nicht der Fall ist und es sich hierbei wohl eher um einen Mythos handelt. Natürlich sind nicht alle veganen Lebensmittel sonderlich preiswert und gerade bei höhenwertigen Lebensmittel darf es dann auch schon mal der ein oder andere Euro mehr sein. Aber unter’m Strich sind die höheren Kosten marginal. Der Körper dankt es einem schließlich.

FAQ

Ist es verwerflich, eine Lederjacke zu tragen, die man vor seiner veganen Zeit gekauft hat?

Week 6 incoming ??

Day Thirty-Eight ?

Tiefgründiger ist nur der Marianengraben …

Mit einer Selbstverständlichkeit greife ich das vegane Pesto. Dabei stelle ich mir die Frage, ob Pesto überhaupt unvegan sein kann. Was genau heißt eigentlich vegan? Wann ist etwas vegan? Wann nicht? Wieso hat dieser Begriff einen so faden Beigeschmack? Es impliziert letzten Endes doch lediglich nur das Essen bestimmter Lebensmittel. Bzw. invertiert betrachtet: das Nicht-Essen einiger Lebensmittel.

Ich wollte doch eigentlich nur herausfinden, ob ich durch eine vegane Ernährungsweise meine körperliche Konstitution verbessern kann. Dass dies unbestritten der Fall ist, mag an dieser Stelle zweitrangig sein. Vielmehr erschrecke ich mich über den Sinnungswandel hinsichtlich der Denkweise über Nachhaltigkeit, Mensch und Umwelt. Ich bin wohl der letzte Mensch auf diesem Planeten, dem seine Umwelt am Herzen liegt – überspitzt formuliert, damit auch der letzte versteht, dass vegane Ernährung nicht einfach nur gleichzusetzen ist mit „anders Essen“.

Vegan bedeutet Schärfung des Bewusstseins. Es bedeutet, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es bedeutet, sein Verhalten zu hinterfragen. Es bedeutet das gesamte System zu hinterfragen. Es bedeutet jedoch nicht, irgendjemandem etwas vorschreiben zu wollen bzw. müssen. Vegan ist mehr als nur „Kein-Fleisch“. Mehr als nur „bahhh iss mal Fleisch“, mehr als „ohne Eier könnte ich nicht – und Milch ist sowieso ein Muss“. At the end of the day, wie es so schön heißt (auf deutsch: am Ende des Tages.. klingt in englisch nur geiler, deswegen hier vorzugsweise international angehaucht), ist es das Sich-Auseinander-Setzen mit seinen ethischen Grundsätzen und der Achtsamkeit für Ökologie, Ökonomie und Soziales!

In diesem Sinne: Mögen der Freitag mit euch sein. Und möge er – ob nun vegan oder nicht – schmackhaft sein. In jeder Hinsicht!

Weekend Five incoming ??

Day Thirty-Seven ?

Essen/Trinken

Obst. Quasi ausschließlich. Ich bin förmlich zum Frutarier mutiert. Der vegane Hype ist anscheinend an denen im Hotel vorbeigegangen. Zumindest war „vegetarisch“ die einzige Kennzeichnung des Aufgetischten auf meiner Dienstreise.

Herausforderung des Tages

S.o.. Was macht man in solch Fällen? Sich komplett zum Deppen und an jedem Tresen fragen, ob das auch vegan ist? Beschämt auf Obst umsteigen? Verhungern? Somit wäre die heutige FAQ auch gleich abgehandelt.

Fun Fact

Gemäß unser anatomischen Kiefergebiss-Struktur soll die Spezies Mensch ein Pflanzenfresser sein und gar nicht auf das Fleischessen „vorbereitet“ sein. Hingegen weist das Raubtiergebiss eine gänzlich andere Gebissstruktur auf, was darauf zurückzuführen ist, dass es sich bei diesen Tieren um eben Raubtiere und somit Fleischfresser handelt (Quelle: What the health).

Behind the Scene

Was mich arg verwundert, ist das das Gelüste nach Süßigkeiten fortwährend abnimmt. Ich habe meinen Körper anscheinend so herunterkonditioniert, dass ich die Gefahr hege, beim nächsten Glas Cola in einen trip-ähnlichen Wahn zu verfallen.

FAQ

In Anlehnung an den heutigen Fun Fact: Was passiert, wenn wir als Menschen den darwinistischen Gedanken des „survival of the fittest“ beherzigen und dieses Mal richtig interpretieren – nicht fit i.S.v. fit sein sondern i.S.v. „to fit“ = sich anpassen?

Day 38 incoming ??

Weekend Four ?

Nachdem die letzten Einträge etwas stiefmütterlich thematisch behandelt wurden, ist es nun Zeit für ein tiefgründiges Zwischenresümee. Ich befinde mich fast auf der Hälfte meines veganen 66-Tage-Wegs und stehe vor einem großen Problem, wenn es darum geht, einen fairen Status-Halbzeit-Quo darzustellen. So frage ich mich, ob es mir vor einigen Wochen tatsächlich beschwerter erging, als es jetzt der Fall ist. Ich muss ehrlich sagen: ich merke nicht diesen krassen Switch des Zustandes von dem einen Tag auf den anderen. Vielmehr stellt sich aber durch den schleichenden Prozess ein sehr gutes Gefühl ein, welches ich vorher so irgendwie nie wahrgenommen habe. An dieser Stelle stellt sich mir nun die Frage, wie stark die psychische Determinante hier mit reinspielt und das Ganze beeinflussend prägt. Mir ging es vorher ja nicht schlecht. Wobei – und jetzt sind wir an dem entscheidenden Punkt: mir ging es schlecht. Ich klagte aus unerklärlichen Gründen über brutale Schulterschmerzen, die ich seit einem Jahr mit mir rumschleppte und nicht loswurde. Seit zwei Wochen bin ich schmerzfrei. Ich will hier keinen Zusammenhang herstellen. Ich halte nur fest.

Darüber hinaus musste ich jedoch anerkennen, dass ich morgens nach dem Aufstehen in letzter Zeit deutlich – und zwar mehr als deutlich – leichter aus dem Bett komme. Zum einen mag es daran liegen, dass ich nicht mehr so viel so kurz vor dem Ins-Bett-Gehen esse, zum anderen wird der Ursprung aber schlicht und ergreifend in meiner Ernährung liegen, was für mich auch absolut plausibel ist: ich versuche so viel Unverarbeitetes wie möglich zu essen, was meinen Körper schlichtweg nicht mehr so anstrengt – mag albern klingen, erfahren tue ich es jedoch am eigenen Leibe. Und das ist schon echt interessant. Darüber hinaus habe ich seit meiner Vegan-Zeit nie wieder das eklige Fress-Koma gehabt. Das mag auch daran liegen, dass ich weniger Weizen versuche zu essen, aber zurückführen ist es definitiv mitunter auch auf den Fleisch- und vor allem Molkeproteinverzicht.

Ich tue mich schwer mit einem fairen Eingeständnis über die tatsächlich merkenswerten Veränderungen – aber für mich steht jetzt schon fest: nie wieder Discounter-Fleisch. Niemals. Nie. Ich schäme mich quasi, für mein gesamten Konsum der letzten Jahre. Ich hätte nie gedacht, dass ich einfühlsloser Mensch eines Tages mein Bewusstsein dahingehend so schärfe, zu realisieren, was auf diesem Planeten eigentlich passiert. Mir ist hierbei (nicht) egal, wie andere damit umgehen – Veränderung beginnt bei einem selber und ich bin nicht auf der Welt, andere zu belehren. Aber ein Stück rationales Bewusstsein für den Blick hinter die ungeschönten Kulissen der Wahrheit ist erschreckend und wachrüttelnd.

In diesem Sinne: eine schöne Woche euch allen! ?

Day Twenty-Three ?

Heute kurz und schmerzlos

Fun Fact

Gorillas, Nashörner und Elefanten ernähren sich vegan.

Behind The Scene

Ein Tag wie jeder andere; die vegane Ernährung stellt heute weder Herausforderung noch sonderlich Besonderes dar. Es ist derweil mehr als nur ein temporäres Arrangement. Solange das eigene Leben nicht vom Fleischkonsum abhängt, nehme auch ich es in Kauf (vielleicht sogar, darauf auch länger zu verzichten). Nur Frage ich mich, warum das Ganze eigentlich? Ging es mir vorher wirklich so viel schlechter? Nun ja, das vielleicht nicht; aber irgendwie ging es mir schon.. ..anders. Träger. Ja doch, ich bin irgendwie definitiv vitaler, fitter, wacher. Ich wiederhole mich hier, aber das macht sich doch bemerkbar. Ich werde nächste Woche beim Arzt ein großes Blutbild erstellen lassen – im Januar waren die Werte spitzenmäßig; irgendwie utopisch, die damaligen Werte dann nochmal zu toppen. Challenge accepted!

FAQ

Warum fällt mir das vegane tatsächlich so leicht?

24 incoming ??

Day Twenty-Two ?

Essen/Trinken

Mit dem Schwesterherz erneut in der Kieler Sprosse gespeist. Schmeckt wie bei Mama – nur veganer!

Herausforderung Des Tages

Alles was uns hindert sind Habits – nichts als Gewohnheiten, die uns in unser Komfortzone halten. Der Ausweg birgt zwei Hürden: 1. rationale Erkenntnis, 2. bewusste Entscheidung. Ich glaube was viele hindert, ist die Bequemlichkeit und das dadurch bedingte Unvermögen, Dinge zu ändern. Hinzu kommt der Naivitätsaspekt, über den es drüber zu stehen gilt. Warum schaffen einige das leichter, und andere nicht? Wieso fällt mir das irgendwie so erstaunlich leicht und wieso anderen nicht. Bzw., wieso wollen andere diese Veränderungen gar nicht erst zulassen..

Veränderungsbarometer

Den Bericht hierzu beschränke ich fortan auf einen alle-zwei-Tage-Update-Report. Alle 24h eine neue Veränderungs-Erkenntnis preiszugeben, die womöglich auf meine Ernährung zurückzuführen ist, halte ich dann doch für recht naiv. I keep u updated 😉

Fun Fact

Es ist wohl recht unwahrscheinlich, dass sich bei einer Umstellung auf rein pflanzlich basierte Ernährung irgend ein Mangel, der auf den Verzicht von totem Fleisch zurückzuführen ist, auftritt.

Behind The Scene

„Vielleicht ist Ernährung das mächtigste, mit dem wir unser Schicksal beeinflussen können.“

FAQ

Danke für deine Anteilnahme, Niklas ..das klingt jetzt zwar wie eine Kondolenz-Reaktion, dabei bin ich doch viel vitaler als je zuvor 😀

#23 next ??

Day Twenty-One ?

Erst war es nur ein alkoholbedingter Solero-Fehlgriff, der unbedacht aber keineswegs bewusst war. Doch jetzt geht es ins absolut Skandalöse über; ein Fauxpas sondergleichen, auf den ich gestern liebevoll aber bestimmt von meiner gefühlt größten Kritikerin und Beobachterin Vrouni (siehe Day One) hingewiesen wurde, denn: wie konnte ich nur Buttergemüse kaufen (1. Fehler) und dann auch noch den tierischen Anteil des Produkts (unüberlegt) wegschmeißen (2. und noch viel schlimmerer Fehler). Leicht baff und mundtot starrte ich auf den Chatverlauf – aber wo sich recht hat, hat sie recht. Erst hier den Nachhaltigen raushängen lassen und dann Lebensmittel wegwerfen – ich lenke ein, das war nicht gut! So gibt es in Zukunft eben einfach klassisches TK-Gemüse, das von vorn herein ohne #tier ist! Man möge es mir nachsehen. Ich übe ja noch #stetsbemüht #veganstruggle

Essen/Trinken

Genüsslich mit meinem ersten (Sandkisten-)Freund (#nohomo) gab es den veganen Campus-Klassiker: Dinkel-Quinoa-Baguette.

Herausforderung Des Tages

Mit den Gewissensbissen des Fauxpas‘ zurechtkommen – der Schock sitzt tiefer, als der Boss im Beamer – wie die Raumschiff Enterprise Besatzung #beamer

Veränderungsbarometer

Tatsächlich zugenommen. 1,1kg! Und gefühlt dabei 1% Körperfett verloren. Zweiteres ist ja aber auch kein Wunder, bei meiner wirklich brutal cleanen Ernährungsweise. Ich nehme keinen Industriezucker zu mir und achte auf ausschließlich gesunde Fette, was zu allem Überfluss echt leicht fällt – ich verstehe es selber nicht aber ich habe überhaupt keinen Heißhunger auf Süßigkeiten – und das hatte ich zuvor definitiv ständig!

Fun Fact

Alle Proteine kommen aus der (pflanzlichen) Natur – nur machen manche eben einen Umweg durch den tierischen Körper. Es ist ja nicht so, dass ein Huhn wie so ein Baum aus dem Nichts durch Erde und Sonne Materie (Proteine) produziert..

Behind The Scene

Ohne dass das jetzt falsch rüberkommt aber ich habe ja die letzten Jahre bereits sehr bewusst – wenn auch stark fleisch- und quarklästig – gelebt. Ich frage mich, welch Veränderung so eine krasse Umstellung der Ernährung bei jemandem bewirken würde, der vielleicht einmal die Woche weniger als ich zum Sport geht und 200g mehr wiegt – der Effekt muss immens sein.

FAQ

Warum hat eigentlich noch nie jemand einen Fisch in‘ Mixer gehauen und getrunken? #nonvegansmoothie

Day 22 incoming ??

Weekend Three ?

Veganer Großeinkauf diverses

Günstigen Vegan-Kram kaufen: der Einkauf hat mich letzte Woche keine 60€ gekostet und ich habe davon immer noch mehr als die Hälfte, na: mehr als 2/3.

Herausforderung Des Tages

Herausfordernd ist schlichtweg bislang, dass es keine so rechten TK-Produkte zum „mal eben schnell in den Backofen schmeißen“ gibt (die Veggy-Pizza von Lidl wird nächste Woche ausprobiert, Bericht folgt). Doch trotz des Mangels an Fast-Food-TK-Produkten dankt es einem/mir der Geldbeutel. Zwar nervt das Selberkochen, jedoch bin ich liquide wie nie, quasi – das Wochenende war teuer #mskoi #veganerschnaps

Veränderungsbarometer

Morgen wird gewogen und beim Kreuzwehen gechallenged – ich bin gespannt. Status Quo bis dato: durchweg positiv ***

Fun Fact

Jede Stunde werden in den USA 500.000 Tiere für die Fleischproduktion hingerichtet. Naja, einer muss schließlich dran glauben.

Behind The Scene

Es muss Dezember gewesen sein. Letztes Jahr. Blücherplatz. Blind Date mäßig suchte ich Jan, mit dem ich mich davor erst ein oder zwei mal getroffen hatte. Es war ziemlich frisch, jedoch saß er ebenso frisch lächelnd mit seinem selbstmitgebrachten Loppo-Kaffee-Becher nun da und sollte mich durch das wie immer sehr wertvolle und inspirierende Gespräch in der nächsten Stunde unbewusst so sehr prägen, dass er wohl der Urkern meines Gesinnungswandels war: nachhaltige Investments, Spenden, vegetarisch, nachhaltig mit selbst mitgebrachtem Kaffeebecher.. Merkwürdiger Typ. Ich haute ihm um die Ohren, dass ich das ganze – ernstgemeint – echt beeindruckend fände, jedoch erst mal selber zusehen muss, meine eigenen 3% Rendite einzustreichen, bevor ich mich auf solch Dinge wie Nachhaltigkeit, Spenden oder gar umweltbewussten Fleischverzicht konzentrieren könne.

Here we are – 8 Monate später und semi-überzeugt aber hoch ambitioniert: i bims, 1 Temporär-Veganer. An dieser Stelle: Danke für deinen Einfluss, die Gespräche und wertvollen Austausche und stete Hilfe bei sämtlichen Projekten.

Seine „Scheiß-Veganer“-Hintergründe gingen gestern online. Lest es euch durch, hat er gut geschrieben, der mittlerweile keines Wegs mehr merkwürdige, sondern vielmehr inspirierende Typ!

www.janborkenstein.com

 

FAQ

Is an argument between two vegans called a „beef“?

46 Days left – right! ??